Vegane Schokoladenpralinen

 

Selbstgemachte vegane Schoko-Pralinen

Lange Zeit verweilte eine Packung Kakaobutter in meinem Schrank. Im Geschäft entdeckt (haben will) und gleich mal mitgenommen. Tja, dann stand sie da….

Gelegentlich mache ich eine kleine Inventur in unserer Speisekammer. Dabei fiel mir auf, dass das Verfallsdatum der Kakaobutter näher rückte. Was ein Glück, dass ich ein paar Tage zuvor im Drogeriemarkt meines Vertrauens kleine Silikonförmchen gefunden hatte.

Die perfekte Gelegenheit für selbstgemachte Schokolade. Das wollte ich schon immer mal testen. Allerdings fehlte mir bisher die Motivation. Ich dachte, dass das vielleicht sowieso nichts wird, oder schmeckt, oder sonst was. Und vor allem, dass es soviel Aufwand ist. Weit gefehlt… Die Zubereitung ist super einfach und geht richtig schnell. Dazu arbeiten wir mit gesunden und hochwertigen Zutaten… Hätte ich das nur schon vorher gewusst, die Kakaobutter hätte nicht lange in unserer Speisekammer überlebt. Meinen nächsten Nachschub an besagter Butter werde ich mir wohl in der Großpackung plastikfrei im Internet bestellen. Denn die selbstgemachte Schoki schmeckt mir wesentlich besser als die Gekaufte.

 

 

Die gekauften Sorten sind mir wirklich viel zu süss. Das war mir früher gar nicht bewusst. Aber seit ich vermehrt darauf achte und wirklich sehr wenig weißen Zucker konsumiere, habe ich bei den meisten fertigen Naschereien das Gefühl auf purem Zucker herumzukauen. Nein, das ist echt nicht mehr mein Fall. Außerdem ist Zucker der perfekte Nährboden für die Entstehung von Darmpilzen (schüttel… ). Hat man sich tatsächlich einen solchen eingefangen wird man ihn so schnell nicht mehr los, es sei denn man stellt seine Ernährung rigoros um. Deshalb schlage ich vor, lassen wir es erst garnicht soweit kommen.

Wie bereits erwähnt, brauche ich zum Überleben theoretisch keine gekaufte Schokolade. Was ich allerdings gerne mag, ist der Geschmack der Kakaobohne. Kakaobruch im Bananensmoothie oder einfach pures Kakaopulver mit heißem Wasser aufgegossen. Etwas Zimt und ein Schuss Mandelmilch oder etwas Kokosöl dazu und ich bin glücklich und zufrieden. Beim Kauf achte ich auf Bioqualität, gerne auch fairtrade. Ich habe zwei Sorten Kakaopulver (eine schwach und eine stark entölte), die ich super gerne mag. Auch rohes Kakaopulver habe ich gelegentlich zu Hause und Kakaobruch sowieso. Ab und zu gönne ich mir auch mal eine gekaufte dunkle Schokolade, die mit Kokosblütenzucker gesüßt ist.

 

 

Ich liebe Kakao wegen seiner stimmungsaufhellenden Wirkung. In reiner unverarbeiteter Form ist er ein wirklich tolles Lebensmittel. Außerdem macht er müde Geister munter.

Bei der folgenden selbstgemachten Schoki verwenden wir außerdem Kakaobutter und Kokosöl.

Kokosöl hat ebenso viele tolle gesundheitsfördernde Eigenschaften. Es wirkt entzündungshemmend, ist gut für das Verdauungssystem, reguliert die Blutfettwerte und ist zudem ein sehr natürliches Öl, dessen Vorzüge seit eh und je schon von den Naturvölkern genutzt werden.

Gesüsst wird mit einem gesunden Süssungsmittel. Am liebsten mit Dattel- oder Kokosblütensirup. Was ihr gerade zu Hause habt.

Und nun kommt das Rezept. Wahlweise für eine helle und eine dunkle Schokoladen-Sorte…

 

Zutaten für Team Black:

25 g Kokosöl

25 g Kakaobutter

40 g Kakaopulver

1 Prise Salz

2 Messerspitzen Zimt

3 EL Dattel- oder Kokosblütensirup

 

Zubereitung:

Kokosöl und Kakaobutter zusammen im Wasserbad schmelzen.

Kakaopulver mit Salz und Zimt in einer separaten Schüssel mischen.

Dann zusammen mit dem süßen Sirup und der geschmolzenen Flüssigkeit gründlich verrühren bis eine klümpchenfreie Masse entstanden ist.

Eine Pralinen-Silikonform auf ein Brett stellen.

Die Masse vorsichtig mit einem Esslöffel in die Förmchen geben und im Gefrierschrank für ca. 30 Minuten frosten.

 

Zutaten für Team White:

25 g Kokosöl

25 g Kakaobutter

25 g Mandelmus

1 EL Dattel- oder Kokosblütensirup

2 Prisen Bourbon-Vanillepulver

1 Prise Salz

 

Zubereitung:

Wie bei der dunklen Schokoladensorte Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen.

Mandelmus, Salz, Vanille und Sirup gründlich verrühren. Die geschmolzene Flüssigkeit, bestehend aus Kokosöl und Kakaobutter, untermischen und die Masse ebenfalls vorsichtig in die kleinen Silikonförmchen (die vorher auf einem Brett geparkt wurden) füllen. 

Es kommt euch sicher ziemlich flüssig vor. Das ist aber so in Ordnung. Die Pralinen werden im Gefrierschrank fest.

Auch diese Silikonförmchen für ca. 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Aus dem Gefrierschrank nehmen und die Pralinen aus den Silikonförmchen drücken.

 

 

Zartschmelzend und wahrhaftig köstlich. Ich bewahre die süssen Leckereien in einer kleinen Glasschüssel mit Deckel im Kühlschrank auf. So halten sie sich theoretisch ein paar Tage. Praktisch eher unwahrscheinlich, da sie so unglaublich lecker sind. Wenn mich nun plötzlich die Lust auf etwas Süßes überkommt, bin ich gewappnet und kann mit gutem Gewissen genießen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und genauso viel Freude beim Verzehr der kleinen Köstlichkeiten.

Tipp: In die helle Schokoladensorte, habe ich ein paar getrocknete Cranberriestücke gegeben. Das fanden wir übrigens auch sehr lecker.

 

 

One thought on “Vegane Schokoladenpralinen

  1. Deine Pralinen sind sehr lecker. Danke für die Kostprobe. Da braucht man wirklich keine gekaufte Schokolade mehr.

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