Rotweinkuchen

 

Veganer Rotweinkuchen

An dem folgenden Rezept habe ich, mit großer Freude, eine Zeit lang herumgebastelt. Endlich habe ich es geschafft. Die Konsistenz ist genauso wie erhofft. Nicht zu fest und nicht zu weich, bei normaler Backzeit. Meine vorherigen Versuche sahen doch etwas anders aus, aber reden wir nicht mehr darüber, 🙂 … Geschmacklich ist das Küchlein schön süß und schokoladig. Den Rotwein schmeckt man dezent heraus. Und die restlichen Zutaten sind gescheit. Das ist mal wieder pfälzisch. Was ich damit sagen will… Sie sind hochwertig, vollwertig, um nicht zu sagen super gesund, yippieh…

 

 

Ich mag Rotwein wirklich furchtbar gern. In Saucen, wie zum Beispiel in meiner Nussbolognese, oder aber auch im Kuchen. Ab und an gönne ich mir so zwischendurch mal ein Gläschen davon. Dann gerne staubtrocken, dunkelrot und schwer. Lecker…. Ich liebe diese Sorten Wein. Und wenn er dann noch bio und vegan ist, bin ich im Rotweinhimmel. Noch vor ein paar Jahren, stand bei uns allerdings allabendlich die Rotweinpulle auf dem Tisch. Irgendwann dachten wir dann… „so jeden Tag, muss das vielleicht nun doch nicht unbedingt sein“. Dann dauerte es tatsächlich eine Weile, bis wir uns an das pure Wassertrinken gewöhnt hatten (die Sucht, die Sucht). Nee, nee… Ganz so schlimm war es natürlich nicht.

Aber ab und an, wenn mich eine gewisse Rotwein-Sehnsucht überkommt, gebe ich dieser gerne nach. Denn man soll ja noch genießen dürfen. Und dann trinken wir ein oder zwei Gläschen davon. Und was nun mit dem Rest? Das ist doch die perfekte Gelegenheit für Roootweinkuchen. Mittlerweile bekommen wir den ja, wie bereits erwähnt, sogar gesund hin. Außerdem wisst ihr ja … Rotwein ist in Maßen auch gut fürs Herzchen (und Schönreden macht Spaß…). Nein aber mal im Ernst. Schaut euch doch gerne die restlichen Zutaten meines Kuchens an. Dann seid vielleicht auch ihr überzeugt, dass wir uns davon auch gut und gerne ein zweites Stückchen ohne Reue genehmigen dürfen, zwinker …

 

 

Den Zucker lassen wir mal wieder locker flockig einfach weg. Okay, natürlich nicht einfach so, ohne süßen Ersatz. In diesem Fall in Form von Ahornsirup. Weil nach Kuchen soll es ja trotzdem noch schmecken. Außerdem verwenden wir für den Teig Dinkelvollkornmehl, Buchweizenmehl und als Eiersatz etwas Süßlupinenmehl. Dieses könnt ihr im Biomarkt kaufen. Alternativ kann man, wenn man möchte, auch Sojamehl verwenden. Das gibt es mittlerweile sogar in fast jedem Supermarkt.

 

 

Dann starten wir mal…..

 

Zutaten:

200 g Dinkelvollkornmehl

200 g Buchweizenmehl

3 TL Backpulver

50 g Kakaopulver

1/2 TL Zimt

250 ml Rotwein

150 ml Wasser

4 EL geschmolzenes Kokosöl

2 EL Erdnussmus

2 EL Süsslupinenmehl

4 EL Wasser

180 g Ahornsirup

60 g getrocknete Cranberries oder Aprikosen

 

Zubereitung:

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Cranberries bzw. Aprikosen etwas klein schneiden und zu der Mehlmischung geben.

Das geschmolzene Kokosöl mit dem Erdnussmus glatt rühren.

Süsslupinenmehl mit 4 EL Wasser ebenfalls verrühren.

Alle flüssigen Zutaten, inklusive dem Ahornsirup, zu der Mehlmischung geben und gut vermischen. Ich benutze dafür immer einen normalen Löffel. Das dauert zwar einen Moment länger als mit dem Rührgerät, bewirkt jedoch, dass der Kuchen während der Backzeit schön aufgeht und eine angenehme Konsistenz erhält.

Den fertigen Teig in eine Gugelhupfform aus Silikon geben. So kann man sich das Einfetten der Backform sparen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober- Unterhitze 45 Minuten backen.

Ich wünsche einen guten Appetit.

 

 

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