Apfelpfannkuchen mit Mohn

 

Apfel-Mohnpfannkuchen mit Kartoffelmehl

Ich liebe Apfelpfannkuchen. So lecker, süss und frisch zugleich. Bei Oma früher sehr oft gegessen. Meistens als Mittagessen zu einer Grieß- oder Kartoffelsuppe. Bloß wurde mit der Butter in der Pfanne und dem Zucker im Teig nicht gerade gespart. Deshalb wurde oft gemotzt. Nein, doch nicht ich. Dafür schmeckte es zu toll. Zumindest nicht direkt. Aber mein Bäuchlein. Der kleine Motzkopf. Menno.

Die gute Nachricht. Apfelpfannkuchen geht auch ohne. Ohne Mittagessen. Ohne Zucker. Ohne massenweise Fett in der Pfanne. Und ohne…. Magen-Motzerei. Und wie das? Ganz einfach. Einfach keine Butter und kein Öl in die Pfanne tun. Wie jetzt? Geht das? Das backt doch an. Des bappt doch fescht (eben geht die Pfälzerin wieder mit mir durch). Nö. Tut’s net. Das werdet ihr gleich sehen. Und lecker schmecken tut’s trotzdem.

 

 

Zu der Sache mit dem halbsüßen Mittagessen (Suppe und Pfannkuchen oder so) kann man stehen, wie man möchte. Wir brauchen es nicht unbedingt. Lieber einen leckeren Apfelpfannkuchen zum Sonntagsfrühstück (leicht mit Mandelmus oder Marmelade bestrichen) oder einfach mal so Zwischendurch und dafür ein schönes deftiges Abendessen. Aber das ist, wie so vieles im Leben, absolut Geschmacksache. Wäre ja anders auch irgendwie langweilig, nicht wahr…

 

 

Da ich Mohn geschmacklich super gerne mag, habe ich etwas von Selbigem mit in den Teig gepackt. Er gibt diesem ein schönes nussiges Aroma. Mohn ist sogar sehr eisen- und kalziumhaltig und somit für den Sauerstofftransport im Blut sowie für die Knochenbildung nützlich.

Gesüßt werden die Pfannküchlein mit Kokosblütenzucker. Dieser karamellisiert beim Braten in der Pfanne etwas und schmeckt dadurch total lecker. Er ist gesundheitlich das um Längen bessere Süßungsmittel als Haushaltszucker, da er aufgrund des geringen glykämischen Werts wesentlich diabetikerfreundlicher ist und zudem auch einige tolle Inhaltsstoffe enthält. Wir finden darin unter anderem reichlich Eisen, Magnesium, Kalium und Zink. Kokosblütenzucker ist somit ein sehr nährstoffreiches Süßungsmittel. Trotzdem ist dies auch kein Freifahrtschein nun Unmengen davon zu verzehren. Egal welches Süßungsmittel verwendet wird, man sollte es stets in Maßen und bewusst genießen. Da durch den Apfel schon für etwas Süße gesorgt ist, benötigen wir nicht viel vom tollen Kokosblütenzucker.

Und dann fehlt noch das Mehl. Wir verwenden Kartoffel- und Dinkelvollkornmehl.

Kartoffelmehl ist aufgrund der enthaltenen resistenten Stärke gesundheitlich von Vorteil. Diese Stärkeform zählt zu den Ballaststoffen. Resistent bedeutet, dass Sie im Dünndarm aufgrund fehlender Enzyme nicht abgebaut und resorbiert werden kann. Dies erfolgt erst im Dickdarm. Somit ist Kartoffelmehl ein tolles Lebensmittel für den Erhalt einer gesunden Darmflora. Resistente Stärke ist die Nahrung vieler gutartiger Darmbakterien. Das war mir vorher nicht bewusst. Ich hatte das Kartoffelmehl (übrigens von Ruf und in Bioqualität) zu Hause im Schrank stehen, eher zum Abbinden von Saucen. Da ich mich allerdings sehr dafür interessiere, welche Lebensmittel sich positiv auf den Körper auswirken, habe ich etwas recherchiert und bin tatsächlich fündig geworden. Ich hatte eher befürchtet, dass das Kartoffelmehl gesundheitlich keinen großen Nutzen bringt. Umso zufriedener bin ich nun mit meinem Pfannkuchenrezept und der Idee das Kartoffelmehl dafür zu verwenden.

Soviel zu den Zutaten und Inhaltsstoffen. Legen wir nun mit dem Rezeptchen los.

 

 

Zutaten für sechs Pfannkuchen:

150 g Kartoffelmehl

50 Dinkelmehl

1 Prise Salz

50 g Mohn

30 -50 g Kokosblütenzucker

etwas Bourbon Vanillepulver

40 g geschmolzenes Kokosöl

250 ml Wasser

1 großer oder 2 kleine Äpfel

 

Zubereitung:

Die trockenen Zutaten vermischen.

Das Kokosöl in einem Topf schmelzen. Zusammen mit dem Wasser zu den trockenen Zutaten geben und alles gründlich verrühren.

Den Apfel (ungeschält und vom Kerngehäuse befreit) in flache Stücke schneiden. Die Apfelstückchen ebenfalls zu dem Teig geben und unterheben.

Eine beschichtete Pfanne aufstellen und nacheinander jeweils eine Kelle Teig hineingeben. Bei mittlerer Hitze die Pfannkuchen garen. Ist der Teig auf der Oberseite so gut wie durchgebacken wird der Pfannkuchen gewendet und fertig gebraten. Die Apfelstückchen dürfen dabei gerne eine schöne braune Farbe annehmen.

Nun lasst euch die Pfannküchlein gut schmecken.

 

 

 

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